Vier Forschungsinstitute, ein Kuratorium und ein gemeinsames Ziel: Den Wasserstoffhochlauf in Deutschland vorantreiben.
DAS ZIEL: WASSERSTOFF FÜR ALLE VERFÜGBAR MACHEN
Am 28. und 29. April lädt das Gas- und Wärme-Institut (GWI) in Essen zur DVGW-Obleutetagung ein, die gleichzeitig das Netzwerksymposium „Perspektive Forschung“ bildet. Nach der erfolgreichen Premiere des neuen Veranstaltungsformats im Jahr 2025 in Leipzig, organisiert durch das DBI, findet nun die zweite Ausgabe statt und führt Expert:innen aus der gesamten Gasbranche zusammen.
An beiden Veranstaltungstagen erhalten die Teilnehmenden umfassende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte des DVGW und seiner wissenschaftlichen Institute. Neben spannenden Vorträgen bieten Paneldiskussionen die Möglichkeit, technologische und regulatorische Entwicklungen gemeinsam zu beleuchten und zu diskutieren. Darüber hinaus bleibt viel Raum für Begegnungen, Austausch und Netzwerken.
Es werden rund 150 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis erwartet. Zusätzlich finden im Rahmen der Veranstaltung die Frühjahrssitzungen des Innovationskreises Gas sowie des Kuratoriums des Kompetenzverbunds Wasserstoff statt.
Bei Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Dr. Stefan Gehrmann gern zur Verfügung!
Netzwerksymposium „Perspektive Forschung“, 28. und 29. April 2026, GWI Essen

Die Aufgabe des Kompetenzverbunds ist es, durch eine stark anwendungsorientierte Forschung Wasserstofftechnologien schnell zur Marktreife zu führen und den Weg für einen Hochlauf – insbesondere in den Gebieten der klassischen leitungsgebundenen Energieversorgung – zu ebnen. Dazu hat der DVGW den H2-Kompetenzverbund im Rahmen eines Sonderforschungsprogrammes mit den nötigen Mitteln ausgestattet, aus denen Untersuchungen und Studien finanziert werden.
Häufig sind es gerade systemische Zusammenhänge, die einem sofortigen Wasserstoffeinsatz im Wege stehen, etwa, wenn es um Herkunftsnachweise für eine nachhaltige Erzeugung geht oder um die Frage, wie viel Wasserstoff schon selbst vor einer Komplettumstellung auf diesen Energieträger einfach ins Erdgas eingespeist werden kann. Die Forscher:innen aus Bonn, Essen, Freiberg, Leipzig und Karlsruhe arbeiten daran, diese wichtigen Eckpunkte zu erarbeiten.
Ohne effektiven Transfer und breite Kommunikation von Forschungsergebnissen kann die Mammutaufgabe der Umstellung unserer Versorgung auf klimaneutrale Energieträger nicht gelingen.